Buchstaben.com ist eine beliebte Anlaufstelle rund um die deutsche Sprache. Studenten und Schüler finden hier nützliche Synonyme und Gegenteile für Aufsätze, Seminar- und Abschlussarbeiten. Rätsel-Spieler ermitteln die passenden Lösungen im Scrabble-Wörterbuch und in der Kreuzworträtsel-Hilfe. Die Kreativität fördert der Wortgenerator, während der Buchstabensalat-Löser für Ordnung sorgt. In der Wissensrubrik veröffentlichen wir Informationen rund um Sätze, Wörter, Buchstaben und die deutsche Grammatik. Die Wortsuche findet Wörter nach vordefinierten Kriterien.

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Palindrom - Beispiele für Wörter und Sätze

Eine leicht verengte, aber dafür möglichst einfache Erklärung eines Palindroms ist ein Wort, das rückwärts gelesen dasselbe ergibt wie vorwärts. Ein Beispiel dafür ist das Wort Neffen. Man kann ein Palindrom als Spielerei sehen, in verschiedenen Situationen wirkt es als Stilmittel in der Literatur, der Werbung oder auf Inschriften. Der Ph...

Sätze, die ohne Komma eine völlig andere Bedeutung haben

Warum gibt es eigentlich Kommas?

 

Die "Zeichen in Form kleiner geschwungener Striche" trennen laut Duden Sätze oder Satzteile voneinander.

 

Die Wortherkunft verdeutlicht, warum sie das tun: Unser Komma hat sich aus dem lateinischen "comma" und dem griechischen "kómma" gebildet, die beide "Schlag, Abschnitt, Einschnitt" bedeuten.

 

Das Komma wurde von dem venezianischen Verleger und Buchdrucker Aldus Manutius (1449 -1515) ...

Interpunktion - Die wichtigsten Satzzeichen im Deutschen

Was sind Satzzeichen?

Um einen Satz zu beenden und zu strukturieren, werden bestimmte Zeichen verwendet. Diese Zeichen werden auch Satzzeichen genannt. Mit ihrer Hilfe wird ein geschriebener Text gut lesbar. Satzzeichen helfen dabei, den Sinn von bestimmten Satzteilen besser darzustellen.

Ohne Satzzeichen ist es mühsam, den Inhalt eines Textes zu erfassen.

Welche Satzzeichen gibt es im Deutschen?<...

25 Wörter, die man schlecht lesen kann

Die deutsche Sprache beinhaltet mehrere ziemlich skurrile Wörter, die man zumindest auf den ersten Blick nur schlecht lesen kann und daher auch höchstwahrscheinlich falsch ausspricht. Wir haben für Sie eine Ansammlung der besten Wörter zusammengestellt, auf die dies zutrifft und präsentieren Ihnen hier 25 Wörter, die man schlecht lesen kann. Sie werden erstaunt sein, wie verwirrend so man...

Wörter mit tum am Ende

TUM - nur drei Buchstaben, die aber eine große Wirkung entfalten können. Die drei Wörter sind vor allem als Hinterteil - oder auch als Endung - von Wörtern bekannt. Doch haben Sie sich schon einmal gefragt, was das eigentlich zu bedeuten hat und bei welchen Wörtern die Endung auftritt? Wir v...

Finden Sie in sekundenschnelle das passende, von Ihnen gesuchte Wort.

Was sind Buchstaben?

Ein Buchstabe ist ein Schriftzeichen, dem ein oder mehrere Laute zugeordnet sind. Alle Buchstaben einer Schrift zusammengenommen bezeichnet man als Alphabet. Buchstaben werden miteinander kombiniert, um Wörter zu bilden. Neben den auf Buchstaben basierenden Schriftsystemen existieren u.a. Bilder-, Silben- und Wortschriften.

Herkunft des Namens

Die genaue Herkunft des deutschen Wortes für Buchstaben ist nicht abschließend geklärt. Der gängigsten Theorie nach, ist der Name von den germanischen Runen hergeleitet. Die alten Germanen ritzten ihre Runenzeichen in Stäbchen aus Buchenholz, um diese als Orakel zu verwenden. Das Wort Buchstabe könnte sich auf diese Buchenstäbchen beziehen. Einer anderen Theorie zufolge könnte der Begriff Stab auf den zentralen Strich einer jeden Rune zurückgehen. Kritiker werfen ein, dass sich die deutsche Bezeichnung Buchstabe speziell auf die lateinischen Schriftzeichen in Büchern bezog und nicht auf Runen.

Im Altenglischen bezeichnete man Buchstaben als bocstaf (bookstaff), was wörtlich Buchstab heißt und vom proto-germanischem bokastabaz (Buchenstab) abgeleitet war. Das heutige englische Wort für Buchstabe "letter" verdrängte diesen Begriff ab 1200 und leitet sich vom französischen "letre" ab, welches seinerseits vom lateinischen "littera" abstammt. Auf Papier gedruckte Buchstaben werden heutzutage auch Lettern genannt.

Erfindung der Buchstaben

Buchstaben wurden nicht gleichzeitig mit der Schrift selbst erfunden. Die ersten Schriftsysteme der Welt waren die ägyptischen Hieroglyphen und die sumerische Keilschrift, welche vor über 5000 Jahren entstanden. Um 2700 v. Chr. machten die Ägypter mit der Entwicklung spezieller Hieroglyphen, welche jeweils spezifischen Konsonanten zugeordnet waren, einen ersten Schritt in Richtung Buchstaben. Diese Zeichen wurden aber nicht im Sinne eines heutigen Alphabets verwendet.

Die erste Buchstabenschrift wurde um 1800 v. Chr. von semitischen Arbeitern in Ägypten entwickelt und basierte auf den ägyptischen Hieroglyphen und Konsonantenzeichen. Es ist nicht abschließend geklärt, ob diese Buchstaben bereits im Sinne eines alphabetischen Lautsystems oder noch wie die ägyptischen Hieroglyphen, auf denen sie basierten, verwendet wurden. Diese Buchstabenschrift wurde später von den Phöniziern übernommen, welche sie in ihrer alphabetischen Schrift verwendeten.

Verbreitung

Die Phönizier betrieben ein weiträumiges Handelsnetz, wodurch sich das neue alphabetische Schriftsystem im gesamten Mittelmeerraum verbreitete. Ihre Buchstabenschrift hatte den Vorteil, dass man mit ihr, im Vergleich zu Hieroglyphen, schneller schreiben konnte und sie leichter lesbar war.

Ein weiterer wichtiger Schritt in der Geschichte der Buchstaben vollzog sich zwischen dem 8. und 7. Jahrhundert v. Chr. In dieser Zeit übernahmen die Griechen und die Aramäer das phönizische Buchstabensystem. Aus dem griechischen Alphabet entwickelten sich sämtliche späteren europäischen Schriften. Gleichfalls gingen fast alle asiatischen Alphabete aus der aramäischen Variante hervor.

Das griechische Alphabet wurde von den Römern übernommen, welche es mit einigen etruskischen Elementen kombinierten. Bedingt durch die Expansion des Römischen Reiches verbreitete sich das lateinische Alphabet in Europa über die Grenzen des Mittelmeerraumes hinaus.

Das Christentum spielte später eine ebenso große Rolle bei der Verbreitung dieses Alphabets. Nach ihrer Bekehrung zum Christentum im 6. Jahrhundert übernahmen die Angelsachsen die römischen Buchstaben zur Verschriftlichung des Altenglischen.

Buchstaben in der deutschen Sprache

Das lateinische Alphabet umfasste anfangs 20 Buchstaben. Im Laufe der Zeit kamen die Buchstaben G, J, U, W, Y und Z hinzu. Diese 26 Buchstaben bilden das Grundgerüst des heutigen deutschen Alphabets. Zusätzlich kennt die deutsche Schrift zwei Eigenheiten.

1. Im Deutschen existieren die drei Umlautbuchstaben Ä, Ö und Ü. Diese resultierten aus einer Kombination der Buchstaben a, o und u mit einem e, welches den Umlaut anzeigte. Ab dem 16. Jahrhundert veränderte sich die deutsche Schrift und das Umlaut e wurde in Form von zwei Strichen über dem ursprünglichen Buchstaben dargestellt. Hieraus entwickelten sich die zwei Punkte, wie wir sie heute kennen.

2. Das Eszett (ß) resultierte aus der Verschmelzung (Ligatur) von langem s und z zwischen Spätmittelalter und Neuzeit. Die Schweiz und Liechtenstein haben das ß mittlerweile durch ss ersetzt. In Deutschland wurde das große ß 2017 in das amtliche Regelwerk übernommen.

Wie bei vielen Schriften unterscheidet man im Deutschen zwischen Großbuchstaben (Majuskeln) und Kleinbuchstaben (Minuskeln). Wann ein Buchstabe großgeschrieben werden muss, unterscheidet sich von Sprache zu Sprache. Das Großschreiben von Substantiven wird z. B. im Deutschen aber nicht im Englischen praktiziert. Groß- und Kleinbuchstaben sind keine unterschiedlichen Buchstaben, sondern Varianten desselben Buchstabens.

Funfacts

Der häufigste Buchstabe im Deutschen ist das E.

Das Q ist der seltenste Buchstabe.

Im Durchschnitt endet jedes fünfte Wort eines Deutschen auf N.

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